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persönliches

Ich bin im Jahre 1983 im Strausberger (Kreis-)Krankenhaus zur Welt gekommen und habe – abgesehen von einem gut dreijährigen Intermezzo an der Fachhochschule des Bundes - bis heute meinen Lebensmittelpunkt in unserer Region. Als Sohn zweier Pädagogen, die sich beide langjährig in der Parteiorganisation bzw. in der Strausberger Stadtverordnetenversammlung engagiert haben, erhielt ich schon frühzeitig Anregungen für meine berufliche und gesellschaftspolitische Entwicklung. Dieses und meine von Kindesbeinen an langjährige Verbundenheit mit dem Judosport beim KSC Strausberg und zur Kreismusikschule haben mich nie über einen Wegzug aus Märkisch-Oderland nachdenken lassen. Ich fühle mich hier zu Hause und wohl und möchte, dass es vielen Bürger*innen in unserer Region genauso geht.

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berufliches

Foto: © MOZ 2018, Gerd Markert

Nach meinem Abitur habe ich die Chance genutzt, unseren Staatsapparat von innen kennenzulernen und absolvierte im Rahmen der Kommissarlaufbahnausbildung beim damaligen Bundesgrenzschutz ein Studium der Verwaltungswirtschaft an der Fachhochschule des Bundes. Schnell wurde mir aber klar, dass es hier am Ende für mich eine Neuorientierung geben muss, die sich mit meinem Sport und dem Kindertraining sowie der damit verbundenen Wochenendtätigkeit vereinbaren lässt. Die erfolgte dann 2006 auch nahtlos, und ich absolvierte in Strausberg die Ausbildung zum Physiotherapeuten. Neben meiner anschließenden Tätigkeit in diesem Beruf begann ich durch meine Vorkenntnisse eine Nebentätigkeit als Honorardozent in der Physiotherapieausbildung für Berufs- und Gesetzeskunde sowie Trainingslehre und wechselte 2010 schließlich vollends auch in die Geschäftsführung der SOWI Strausberg GmbH als Schulträger im Bereich Physiotherapie und Altenpflege. Von 2009 bis 2014 absolvierte ich ein berufsbegleitendes Studium in Berlin zum Bachelor of Arts Medizinalfachberufe mit dem Schwerpunkt Lehre und seit Gründung des Pflegeschulbundes Brandenburg bin ich für diesen ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender tätig sowie in dieser Funktion als Mitglied des Landespflegeausschusses eng in den Prozess der Pflegeentwicklung im Land Brandenburg eingebunden. Seit 2010 bin ich darüber hinaus als selbständiger Physiotherapeut und seit 2012 als Honorar-Physiotherapeut der Judo-Nationalmannschaft (Jugend) tätig.

politisches

Von klein auf, sicher auch familiär und durch die damalige Zeit bedingt, war ich politisch überaus interessiert und bin 1999 der Partei Die LINKE (damals noch PDS) beigetreten. Im gleichen Jahr war ich auch Gründungsmitglied von [`solid] in Hannover. Nach politisch schwierigen Jahren der Selbstfindung unserer (späteren) Jugendorganisation nutzte ich viele Jahre meiner freien Zeit für das Kindertraining. Seit 2014 engagiere ich mich in der Strausberger Stadtverordnetenversammlung und bin seit 2016 Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Soziales. Ich freute mich sehr über die Möglichkeit, direkte Einblicke in das kommunalpolitische Geschehen zu erhalten und es selber mitgestalten zu dürfen. So war ich zwischenzeitlich auch eine Wahlperiode Mitglied des Kreisvorstandes der LINKEN.MOL und durfte hier viele engagierte Menschen unserer Partei kennenlernen, die sich teilweise trotz hohen Alters oder starker beruflicher Belastung sehr für das Wohl der hier lebenden Menschen einsetzten.

Ehrenamt

Insbesondere die Zeit, in der ich keine politischen Funktionen hatte, nutzte ich sehr für die Arbeit mit Kindern. So bin ich seit 1999 Trainer im Kinder- und später Leistungssportbereich im Judo und auch seit 2000 als (Bundes-)Kampfrichter tätig. Hier versuche ich inzwischen mein Wissen weiterzugeben und bin in der Ausbildung junger Kampfrichter sowie als Sportreferent im Vorstand des brandenburgischen Judoverbandes tätig. Zwischen 2006 und 2014 hatte ich die Ehre, den KSC Strausberg e.V. erst als Vizepräsident und von 2011 an als Präsident repräsentieren zu dürfen. Vereine und deren Aktive, die sich persönlich mit viel Engagement um Menschen in Kultur, Sport oder bei sozialen Missständen kümmern zu unterstützen, wird daher mein politisches Wirken immer maßgeblich mit beeinflussen.